Namen machen Leute

Stars und Sterchen fallen gerne aus der Reihe – auch was die Namen ihrer Kinder angeht. Sobald ein Promi den Namen des gerade geborenen Kindes bekannt gibt, denkt man: Er hat es wieder getan. Und war dem Kind einen schrecklichen Namen gegeben. Man sieht gleich: Dieses Kind soll etwas ganz Besonderes sein. Inmitten von Apple Blythe (Tochter von Gwyneth Paltrow und Chris Martin), Heavenly Hirani Tiger Lily (Tochter von Paula Yates und Michael Hutchence) und Moon Unit und Dweezil (Kinder von Frank und Gail Zappa) stechen die Kinder von George und Amal Clooney mit den Namen Ella und Alexander bzw. die Zwillinge von Ronaldo mit den Namen Eva und Mateo erfrischenderweise durch ihre Normalität heraus.

Aber was treibt Promis und andere Menschen dazu, ihren Kindern einen solchen Namen zu geben? Und darf man Kinder in Deutschland ebenso nennen?

In ihrem Buch Namen machen Leute – Wie Vornamen unser Leben beeinflussen, gibt die Vornamensexpertin Gabriele Rodríguez Antworten auf diese und viele weitere Fragen. In ihrer Tätigkeit gibt sie Empfehlungen an Standesamt und Gerichte, wenn Namen abgelehnt werden. Aber wer kommt auch auf die Idee, sein Kind Bierstübl, Pumuckl, Schnuckelpupine und Usedom zu nennen? Zwei dieser Namen wurden übrigens in Deutschland tatsächlich zugelassen. Bitte raten Sie doch, welche ;-)

Über die Autorin:

Gabriele Rodríguez ist die einzige Namenforscherin Deutschlands, die sich auf Vornamen spezialisiert hat, und gehört zum Team der Namenberatungsstelle der Universität Leipzig. Eltern und Standesämter können bei ihr die Zulässigkeit, Schreibweise oder Geschichte von Vornamen prüfen und sich beraten lassen. Rodríguez studierte Philologie in Kasan (Russland) und Romanistik in Leipzig, wo sie seit 1994 Namen erforscht und die Namenberatungsstelle unterstützt.

Bei Interesse lasse ich Ihnen gerne vorab das PDF oder ein Rezensionsexemplar zukommen.

Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören.

Beste Grüße,