WÄCHST DER GLAUBE MIT DEM WISSEN? – Das Ringen der großen Denker mit den Geheimnissen der Welt – München  / Grünwald – „Nun sag´, wie hast du´s mit der Religion?“ Die Gretchen-Frage aus dem „Faust“ zieht sich durch die Jahrhunderte, in denen die Naturwissenschaften den blinden Mittelalterglauben immer mehr in Bedrängnis gebracht haben. Nie zuvor waren Menschen den Geheimnissen der Welt so nahe gekommen. Sei es im Makrokosmos des Universums oder der Mikrowelt der Elementarteilchen. Galilei, Kepler, Newton und Darwin setzten ebenso Erkenntnis-Meilensteine wie Einstein, Planck, Bohr, Pauli, Heisenberg und Hawking. Allen war Gott nicht fremd. Lag es auch daran, dass sie mehr über seine Schöpfung staunten konnten, als ihre Zeitgenossen?

Mit seinem neuen BuchBUCH10393-214x300 „Gott und die anderen Großen (176 Seiten, € 19,95) ist der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer bedeutenden Köpfen auf der Spur, die mit ihrer Leidenschaft und unermüdlichem Forschen das Wissen über die Natur und ihre Gesetze entscheidend vorangebracht haben. Dabei zeigt er an Kepler, dass erfolgreiches wissenschaftliches Erkennen nicht allein rational, sondern vor einem irrationalen, archaischen Hintergrund stattfindet. „Ich überlasse mich heiliger Raserei“ soll der Astronom bei der Entdeckung seiner drei Gesetze zur Umlaufbahn der Planeten um die Sonne ausgerufen haben. Galilei meinte: „Gott muss ein Mathematiker sein“. Bei Newton war Gott immerhin als „Kosmischer Klempner“ vorgesehen, falls sein perfektes Uhrwerk einmal klemmen sollte.

Einstein macht Licht, Raum und Raumzeit zum Geheimnis. Er schrieb: „Ich glaube an Spinozas Gott, der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden offenbart, nicht an einem Gott, der sich mit den Schicksalen und Handlungen der Menschen abgibt“.

Gott steht am Ende allen Denkens.
Max Planck meinte: „Die Weltordnung der Naturwissenschaft lässt sich mit dem Gott der Religionen identifizieren. Gott steht am Ende allen Denkens“. Sein Quantum der Wirkung hatte die klassische Physik umgestürzt.

Nils Bohr sah die Quantenphysik als „logisch-rationales Gerüst, bereichert mit kreativ-irrationalen Elementen“, denen er mit der Idee der Komplementarität begegnete. Einsteins „Gott, der nicht würfelt“ stand er mit nachsichtigem Humor gegenüber. Dessen Schüler Wolfgang Pauli ergänzte das wissenschaftliche Tun durch das Unbewusste. Er postulierte: „Es gibt keinen Gott und ich bin sein Prophet“.

Der eigentliche Geniestreich in der Wissenschaft des 21. Jahrhunderts gelingt Werner Heisenberg mit seiner Quantentheorie. Er macht auch darauf aufmerksam, dass Naturwissenschaft und Religion komplementäre Zugangsweisen zur Welt darstellen. Gott ersetzte er für sich mit der „zentralen Ordnung der Dinge“.

Den vorläufigen Schlusspunkt setzt Stephen Hawking, nachdem er mit einer Weltformel vergeblich versucht hat, das Große mit dem Kleinen zu vereinen. Er meinte: „Wenn wir die Antwort auf diese Frage fänden, dann würden wir Gottes Plan kennen“. Fragt sich nur, ob wir diesen dann auch verstehen und die Frage nach dem Warum beantworten könnten.

Das Fischer-Buch „Gott und die anderen Großen“ findet sich im Buchhandel oder direkt im Shop von www.der-wissens-verlag.de. Der Versand ist deutschlandweit portofrei. Ebenso ist es als E-Book (€ 14,95) verfügbar.

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